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Die Schatztruhe |
Vom 26. Februar 2026
Spot an! - Folge 7: Die Schatzinsel
Beide Schiffe sind weitergefahren und beide Mannschaften steuern aus verschiedenen Richtungen die Schatzinsel an.
Wer wird gewinnen? Ein letztes Mal wird es spannend, denn Oberpiratin Erna hat noch einige Ideen im Ärmel.
Liebe Kinder, auch auf Euch kommt eine wichtige Aufgabe zu.
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Ein Troll |
Vom 19. Februar 2026
Spot an! - Folge 6: Unheimliche Begegnung
Halvans tapfere Truppe nähert sich auf der Suche nach Wasser einer anderen Höhle. Was sie antreffen, lässt ihnen das Blut in den Adern gefrieren – es sind Trolle.
Trolle sind eigentlich böse Naturgeister und den Menschen nicht unbedingt wohlgesonnen. Aber sie mögen schrecklich gern Süßes und darum lassen sie mit sich handeln.
Honigkuchen kommt ins Spiel.
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Auf dem Markt |
Vom 12. Februar 2026
Spot an! - Folge 5: Auf der Geisterinsel
Nach dem überstandenen Schock steuern Sally und ihre Mannschaft eine Insel mit einem Markt an.
Auf der Insel gibt nicht nur den Markt mit seltsamen Waren, sondern auch eine Höhle, in der merkwürdige Dinge geschehen. Aber Kapitänin Silbersäbel Sally ist mutig und schlau.
Inzwischen benötigt Käpt‘n Halvan unbedingt neue Wasservorräte, da die alten verdorben sind.
Die Ereignisse überschlagen sich.
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Die Sirenen |
Vom 05. Februar 2026
Spot an! - Folge 4: Die Sirenen
Die „Sturmbrecher“ nimmt volle Kraft voraus den falschen Kurs und kommt zu den Sireneninseln.
Was sind Sirenen? Nell, Fred, Bert und Joh wissen es und ihr werdet erfahren, was sie tun. Im Publikum tauchen schöne fremdartige Wasserwesen auf. Schließlich fangen die Piraten an zu singen.
Aber auch die „Wellenreiter“ begegnet Gefahren. Ein tiefes Grollen bewegt sich auf das Schiff zu. Drohend und unheimlich.
Spannend, ob Silbersäbel Sally und ihre Mannschaft ungeschoren davonkommen.
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Piratenkontrolleur Pepe |
Vom 29. Januar 2026
Spot an! - Folge 3: Ein Wettstreit gegen Wind und Wellen
Alle machen sich bereit, die jeweiligen Schiffe zu beladen. Es wird keine leichte Aufgabe.
Die „Sturmbrecher“ ist bereits ausgelaufen, die „Wellenreiter“ macht sich bereit. Da kommt eine unerwartete Störung in Form von Piratenkontrolleur Pepe. Sallys Lizenz ist abgelaufen. Sie kann nicht auslaufen. Die „Sturmbrecher“ bekommt einen großen Vorsprung.
Aber noch ist sie nicht am Ziel. Im Gegenteil: Käpt‘n Halvans Mannschaft nimmt einen völlig unerwarteten Kurs.
Jetzt wird’s spannend.
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Echte Piraten spielen Schiffe versenken |
Vom 22. Januar 2026
Spot an! - Folge 2: Im Hafen
Die Mannschaften der beiden Schiffe spielen „Schiffe versenken“, ein uraltes Piratenspiel. Sie unterhalten sich und unsere Zuschauer bekommen einen ersten Einblick in das wilde Piratenleben, bevor sich die Mannschaften zum Auslaufen rüsten.
Kapitän Halvan führt die Mannschaft der „Sturmbrecher“. Er hält an alten Traditionen fest. Piraten müssen Kerle sein. Echte Kerle.
Silbersäbel Sally ist Halvans Konkurrentin. Ihre Mannschaft auf der „Wellenreiter“ ist bunt gemischt.
Mal sehen, wer besser segeln kann.
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Stricknadel Erna |
Vom 15. Januar 2026
Spot an! - Folge 1: Vorspann
Die Oberpiratin Erna Stricknadel möchte in Rente gehen und sucht darum einen Nachfolger. Oder eine Nachfolgerin. In Frage kommen Halvan der Halbe und Silbersäbel Sally. Erna will sich nicht entscheiden und schlägt vor, die beiden sollen eine Wettfahrt zu einer Schatzinsel machen. Wer zuerst ankommt, soll Oberpirat oder Oberpiratin werden.
Eine spannende Geschichte beginnt.
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Bella und ihr glücklicher Prinz |
Vom 13. März 2025
Spot an! - Folge 6: Das Wiedersehen mit dem Vater
Der Hofstaat ist verzweifelt. Bella bleibt so lange weg. Hat sie ihr geliebtes Biest vergessen? Wenn sie nicht mehr kommt, bleiben sie alle bis an ihr Lebensende verzaubert und dazu verdammt, traurig zu sein und zu weinen.
Endlich kommt Bella. Nach und nach hat sie erkannt, dass sie das Biest tatsächlich liebt. Ihre Liebe ist gewachsen und hat die anfängliche Abneigung besiegt. Sie sagt, sie will seine Frau werden und das Biest ist überglücklich und bekommt seine ursprüngliche Gestalt zurück.
Nirgendwo ruft die Menschen aus dem Dorf zusammen.
Wir fliegen mit den Wolken und dem Nebel zur Hochzeitsfeier.
Termine & Vorverkauf für "Die Schöne und das Biest"
Die Premiere am 16. März und der 23. März sindbereits ausverkauft. Karten für die Aufführungen am 22. und 29. März 2025 sind noch erhältlich (Stand 13. März).
Beginn ist jeweils um 15 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus, Einlass ab 14.30 Uhr.
Karten gibt es im Vorverkauf bei "Optik Benz" in Weingarten. Kinder zahlen 5 €, Erwachsene 8 €.
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Bella denkt mit schlechtem Gewissen an das Biest |
Vom 06. März 2025
Spot an! - Folge 6: Das Wiedersehen mit dem Vater
Bella kommt zu ihrem sterbenskranken Vater. Ihre Schwestern haben alle Sonnenuhren verkauft, aber das Geld für schöne Dinge ausgegeben. Für seine Medikamente hat es nicht mehr gereicht.
Bella bleibt mehr als eine Woche bei ihrem Vater, dem es durch ihre Anwesenheit zunehmend besser geht. Aber sie bekommt auch zunehmend ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Biest. Es drängt sie mehr und mehr, zurückzugehen und nach ihrem lieben Scheusal zu sehen.
Als sie erneut in den Zauberspiegel schaut, sieht sie das Biest schwer krank und kehrt umgehend zurück ins Schloss.
Wir folgen Bella zurück zu ihrem geliebten Biest und kommen zu Folge sieben.
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Bella sieht ihren kranken Vater |
Vom 27. Februar 2025
Spot an! - Folge 5: Der Blick in den Zauberspiegel
Bella ist jetzt schon einige Wochen im Schloss. Das Biest hat seine anfängliche etwas stürmische und zudringliche Art mittlerweile im Griff. Bella lässt sich nichts gefallen und weist das Biest in seine Schranken, bis es verspricht, er werde ruhig sein und sie nicht mehr bedrängen. Jetzt liebt er es, ruhig bei ihr zu sitzen, ihrer Gitarre zuzuhören und Bella kommt ihm entgegen.
Es entspinnt sich eine vorsichtige Annäherung, die sich auch im Verhalten des Hofstaats widerspiegelt.
Bis Bella eines Tages Sehnsucht nach ihrem Vater hat. Sie macht sich Sorgen, weil sie ihn so lange nicht mehr gesehen hat. Im Zauberspiegel sieht sie ihren Vater. Er ist krank vor Sorge um Bella und vor Gram über seine vermeintliche Schuld. Das Biest lässt Bella gehen, nimmt ihr aber das Versprechen ab, zurückzukommen, sonst würde es an gebrochenem Herzen sterben. Gerät Bella jetzt in einen Konflikt?
Wir blicken in den Zauberspiegel und sehen den kranken Vater.
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Bella sieht das Biest und erschrickt |
Vom 20. Februar 2025
Spot an! - Folge 4: Begegnung mit dem Biest
Bella ist im Schloss angekommen. Als sie dem Biest zum ersten Mal begegnet, erschrickt sie zugegebenermaßen vor seiner Hässlichkeit. Aber sie erkennt zunehmend die guten, menschlichen Werte hinter der furchterregenden Fassade. Das Biest hat sie bisher gut behandelt, also kann es gar nicht so böse sein. Aber als es sich ihr nähern will, schreit sie doch laut auf und das Biest bricht weinend vor Schmerz zusammen. Der ganze Hofstaat weint mit.
Im selben Moment tut Bella ihr Verhalten leid. Das ist ein weiterer Meilenstein im Hinstreben auf ein gutes Ende.
Auch der Hofstaat leidet mit, denn alle sind dazu verzaubert, so lange traurig zu sein, bis eine schöne Frau zum Biest sagt „Ich liebe Dich“. Sie hoffen auf Bella.
Wir bleiben bei Bella und warten, was im fünften Bild geschieht.
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Bella spricht mit ihrem Vater |
Vom 13. Februar 2025
Spot an! - Folge 3: Bellas Entschluss
Das Biest erwischt den Vater und will ihn in den Kerker werfen, weil er für Bella eine Rose gepflückt hat. Als der Vater sagt, er möchte noch einmal seine jüngste Tochter sehen, wird das Biest hellhörig und bietet an, ihn zu verschonen, wenn dafür seine Tochter kommt. Aber: sie muss freiwillig kommen.
Als Bella das hört, erklärt sie sich gern bereit, anstelle des Vaters dorthin zu gehen. Das ist die Schlüsselszene, denn der Vater hat sie nicht verkauft, um seine eigene Haut zu retten, sondern Bella geht freiwillig. Der Vater versucht noch, sie umzustimmen, aber sie ist entschlossen. Denn im Traum hat sie ein Ungeheuer gesehen, das sich vor ihren Augen in ein kleines Kätzchen verwandelt.
Wir begleiten Bella in das vierte Bild.
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Die Uhr ist zerbrochen. Sie soll keine Macht mehr haben über die Zeit der Menschen. |
Vom 06. Februar 2025
Spot an! - Folge 2: Der Uhrmacher und seine Töchter
Der Uhrmacher ist unglücklich. Er ist wütend und zornig auf sich selbst, denn er denkt, er habe sein Leben lang alles falsch gemacht. Er hat Uhren hergestellt, die den Menschen die Zeit anzeigen. Dadurch beherrschen die Uhren die Menschen und nicht umgekehrt: „Wir alle werden Tag und Nacht beherrscht von meinen Uhren“, zürnt er. Darum will er alle verkaufen und nur noch Sonnenuhren bauen. Sie zeigen zwar auch die Zeit an, aber sie funktionieren nur bei Sonnenschein.
Aber er hat drei Töchter. Zwei davon benehmen sich hässlich und sind mit des Vaters Entschluss nicht einverstanden, denn sie sind habgierig. Mit den richtigen Uhren hätte der Vater viel mehr Geld verdient. Silvia will einen prunkvollen Fächer haben und Evelyna eine lange Perlenkette. Nur Bella ist schön und zugleich bescheiden. Sie wünscht sich eine Rose.
Das ist ein Schicksalswunsch. Nirgendwo kann hellsehen und singt: Die Ros‘ bringt Freuden, die Ros bringt Leiden.
Der Vater macht sich auf den Weg und kommt zum Schloss. Auf der Flucht vor den Wölfen tritt er durch das Tor in den Rosengarten und landet im dritten Bild.
Termine & Vorverkauf für "Die Schöne und das Biest"
Aufführungen sind am 16., 22., 23. und 29 März 2025. Beginn ist jeweils um 15 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus, Einlass ab 14.30 Uhr.
Karten gibt es ab dem 22. Februar im Vorverkauf bei "Optik Benz" in Weingarten. Bis dahin können ebenfalls bei "Optik Benz" noch Gutscheine für Theaterkarten erworben werden. Kinder zahlen 5 €, Erwachsene 8 €.
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Nirgendwos böser Fluch |
Vom 30. Januar 2025
Spot an! - Folge 1: Der Fluch
Von Anfang an zeigt uns dieses Stück Parallelen zu unserer Zeit. Es will uns natürlich unterhalten, aber es macht uns auch nachdenklich.
Prinz Rosario ist ein eingebildeter Junge, der nur an seine Rosen denkt. Und weil er die schönsten Rosen der Welt züchtet, denkt er, er sei Herr über alles Schöne in der Welt.
Frau Nirgendwo ist eigentlich eine Zauberin, musste aber fliehen, weil sie geschlagen wurde. Jetzt kommt sie als Flüchtling zum Prinzen Rosario. Aber er ist hartherzig und jagt sie vom Hof.
Daraufhin verwandelt Nirgendwo den Prinzen in ein scheußliches Biest und verdammt den ganzen Hofstaat zu ewiger Traurigkeit.
Erlösung gibt es erst, wenn ein Mensch zum Prinzen freiwillig sagt: Ich liebe Dich.
Ein mächtiger Sturm kommt auf und weht uns ins zweite Bild.
Vom 23. Februar 2025
Spot an! - Organisatorisches
Liebe Kinder, liebe Freunde der Weingartener Theaterkiste!
Die Vorbereitungen auf das neue Stück sind in vollem Gange. Freut Euch auf das neue Stück „Die Schöne und das Biest“. Viele junge und viele erfahrene Schauspieler werden auf der Bühne sein und in Gemeinschaftsarbeit mit einer großen Schar von helfenden Händen Euch hoffentlich mit diesem Stück zwei Stunden einschließlich Pause gut unterhalten.
Damit Ihr wisst, worum es geht, werden wir bis zum Beginn der Aufführungen in der Turmberg-Rundschau in unserer Reihe „Spot an“ jede Woche einen kurzen illustrierten Text bringen. Die tollen Illustrationen von Alina Marek haben aber nichts mit den Bildern auf der Bühne zu tun. Unsere Vorschau beginnt am Donnerstag, den 30. Januar und trägt den Titel „Die schönste Rose der Welt“.
Karten bekommt Ihr ab dem 22. Februar im Vorverkauf bei "Optik Benz" oder an der Tageskasse. Erwachsene zahlen 8 Euro, Kinder 5 Euro.
Aufführungstermine sind der 16., 22., 23. und 29. März 2025. Beginn ist jeweils um 15 Uhr im evangelischen Gemeindehaus. Die Platzwahl ist frei. Kinder sitzen in der Regel auf den Bänken, Erwachsene weiter hinten auf den Stühlen. Einlass ist ab 14.30 Uhr.
Nach etwa einer Stunde ist Pause. Im Foyer und im Hof gibt es Kaffee, Kuchen und kalte Getränke zu kaufen. Wir bitten jedoch, keine Speise und Getränke mit in den Saal zu nehmen, sondern im Foyer oder im Hof zu genießen.
Viel Spaß!
Eure Weingartener Theaterkiste
Unsere Spot an!-Serie 2025 "Die schönste Rose der Welt" startet am 23. Januar 2025 mit Folge 0 auf unserer Website und in der Turmbergrundschau.
Bleiben Sie gespannt.
Vom 15. Februar 2024
Spot an! - Bild 6: Zurück im Schloss
Der König und die Hofdamen sind nervös. Schneider und Brummer sind doch losgegangen, die Räuber zu fangen und die Untiere zur Strecke zu bringen. Wo bleiben sie jetzt bloß? Da kommt der große Auftritt. Haben der Schneider und der Brummer die Prinzessin befreit? Franz und Sissi wurden jedenfalls weltberühmt.
Vom 08. Februar 2024
Spot an! - Bild 5: Im Räuberhaus
Was machen Räuber noch lieber als rauben? Fernsehen. Sie sind vom Beutezug zurück und haben Feierabend. Aber sie können sich nicht auf das Programm einigen. Also beginnt eine wilde Zapperei hin und her. Das macht sich der Schneider zunutze, denn er hat einen guten Einfall.
Vom 02. Februar 2024
Spot an! - Bild 4: Einhorn und Wildschwein
Das zierliche und anmutige Fräulein Einhorn und der plumpe und derbe Keiler kommen aus dem Wald und unterhalten sich. Gleichzeitig treffen auch der Schneider und der Brummer ein. Sie begegnen sich und jeder der vier erschrickt über die anderen. Aber Einhorn und Keiler sind keine grässlichen wilden Tiere. Vielmehr lachen sie über die Angst des Königs und schließen mit Schneider und Brummer alsbald Freundschaft. Sie wollen helfen, die Räuber zu fangen.
Vom 25. Januar 2024
Spot an! - Bild 3: Das Stellenangebot
Im Schloss wohnt eine Prinzessin. Aber sie wartet vergeblich auf einen Mann, denn kein Prinz traut sich, den Wald zu durchqueren. Denn ein Einhorn und ein Wildschwein leben im Wald und lassen nach Meinung des Königs keinen ungeschoren durchgehen. Ratlos hängt der König ein Schild auf: „Wir stellen ein: Tapfere Räuberfänger. Erfahrene Großwildjäger. HOHE BELOHNUNG!“
Vom 18. Januar 2024
Spot an! - Bild 2: Der Riese
Der Chef der Fliegen, Brummer, meint, die gute Tat des Schneiders müsse belohnt werden, denn er habe ihnen schließlich das Leben gelassen. Er habe sieben auf einen Streich satt gemacht. Der Schneider freut sich und sagt, es sei schön zu helfen und Fliegen hätten auch ein Recht auf Leben. Jetzt will er in die weite Welt ziehen und Abenteuer erleben. Brummer kommt gerne mit.
Im Wald begegnen sie dem Riesen Enak Dreiauge. Enak wäre gern klug, darum spricht er ständig von „Logisch“ und auf seine drei Augen ist er sehr stolz, denn er kann sie überall am Kopf einsetzen. Logisch, dass er sich besonders cool vorkommt.
Vom 11. Januar 2024
Spot an! - Bild 1: Der Mustopf
Schneider Franz sitzt im Fenster und näht eine Winterjacke. Da kommt Frau Jakob und bietet „schönes leckeres Mus“ feil. Der Schneider kauft einen großen Topf und zahlt zehn Euro.
Da kommen die Fliegen. Sie riechen das Mus und wollen es haben. Eigentlich könnte der Schneider sie jetzt mit einer Fliegenklatsche alle auf einmal erledigen. Aber Franz denkt anders. Und hier fängt unsere Geschichte an.
Vom 21. Dezember 2023
"Das tapfere Schneiderlein"
Liebe kleine und große Zuschauer! Freut Ihr Euch schon auf unsere nächsten Aufführungen? Wir spielen "Das tapfere Schneiderlein". Doch bevor Ihr mit dem Schneider Franz zusammen aufbrecht, um Abenteuer zu erleben, zeigen wir Euch, wer im Stück alles vorkommt.
Die Figuren
- Der Schneider, sein Freund Brummer und die Bäuerin
- Sechs Fliegen
- Der Riese Enak Dreiauge
- Ein Einhorn und ein Wildschwein
- Vier Räuber
- Der König, die Prinzessin und sein Hofstaat
Neue Fassung mit anderem Touch
Manche von Euch kennen das Märchen vom tapferen Schneiderlein aus dem Buch der Gebrüder Grimm. Aber bei uns ist alles etwas anders. Der Schneider schlägt die Fliegen nicht tot, denn Fliegen sind auch nützliche Insekten und werden heute nicht mehr getötet. Auch die anderen Figuren haben andere Eigenschaften als sie im Märchen üblicherweise haben. Unser Autor, Bernhard Wiemker, hat die Geschichte eher lustig geschrieben und wer vorher böse war, ist jetzt eher tollpatschig, dümmlich und ungeschickt, aber überhaupt nicht böse. Was natürlich bleibt, ist das Happy End.
Wir empfehlen das Stück für alle ab 5 Jahren.
Termine & Vorverkauf für "Das tapfere Schneiderlein"
Aufführungen sind am 18., 24. und 25. Februar sowie am 02. März 2024. Beginn ist jeweils um 15 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus, Einlass ab 14.30 Uhr. Karten gibt es ab dem 27. Januar im Vorverkauf bei der "Buchhandung Carolin Wolf" in Weingarten. Kinder zahlen 5 €, Erwachsene 8 €.
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Wer gewinnt, entscheide ich! |
In dieser Szene spielen: Hannes Knecht, Alexandra Kleefeld, Michael Ziegelmeyer, Marie Heinz, Simon Geißler, Kim Walker
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Tee, Sauerkrautsaft oder Rhabarbersaft? |
In dieser Szene spielen: Daniel Wiesler, Jacob Liebmann, Marie Heinz, Mika Böder, Simon Geißler
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Wer ruft in meinem Blumenreich um Hilfe? |
In dieser Szene spielen: Marie Heinz, Simon Geißler, Sarah Reinholz, Arina Held, Caja Bock, Nina Reinholz, Nehla Lautersack, Yara Baumgarten, Helena Türk
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Wenn Du einen Ratschlag brauchst, |
Es spielen: Marie Heinz, Simon Geißler, Fritz Haiber, Sonja Schuler-Berner, Ella Reinholz und Moritz Wiche
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Plitsch, platsch, die Tasse kommt herbeigeschwommen |
Es spielen: Marie Heinz, Simon Geißler, Kalle Hamsen und Lara Böttcher
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Welche Tür führt ins Wunderland? |
Es spielen: Marie Heinz, Simon Geißler, Harald Wagner
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Wohin führt dieses große schwarze Loch im Baum? |
Es spielen: Marie Heinz, Renate Haiber und Simon Geißler
Liebe kleine und große Freunde der Weingartener Theaterkiste!
Wir freuen uns sehr, dass wir nach langem Warten, Hoffen und Bangen jetzt endlich wieder ein neues Kinderstück auf die Bühne bringen können.
Wie in den vergangenen Jahren wollen wir Sie auch dieses Mal wieder mit unserer Serie „Spot an!“ auf unser Abenteuer einstimmen und Schritt für Schritt darauf vorbereiten, was auf der Bühne passiert. Dazu hat Marianne Lother kurze Texte geschrieben und Lisa Lother hat diese farbig und künstlerisch illustriert.
„Spot an!“ startet am 12. Januar 2023 und erscheint jede Woche bis zur Premiere.
Seien Sie gespannt!
Vom 20. Februar 2020
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Foto vom Bühnenbildmodell: Was hier wohl zu sehen ist? |
Die zweite Wunderlampe hat Sindbad, Hassan und Scheherazade einen entscheidenden Hinweis gegeben. Die drei reisen nach Ägypten und kommen zu den Pyramiden von Gizeh. Daneben steht die altehrwürdige Sphinx, die eine Steintafel mit einer geheimnisvollen Inschrift zwischen den Pfoten hält. In unserem Stück tauchte jetzt eine moderne Reiseleiterin aus dem 21.Jahrhundert auf, die unseren drei Kindern etwas über die Pyramiden erzählt. Aber was auf der Steintafel steht, weiß sie auch nicht. Doch wieder taucht eine Figur auf, die den Kindern weiter hilft. Dieses Mal ist es Ramses, der Nachfahre der heiligen Pharaonen.
Termine & Vorverkauf für "Sindbad, der kleine Seefahrer"
Aufführungen sind am So 01., Sa 14., So 15. und Sa 21. März 2020. Beginn ist jeweils um 15 Uhr im evangelischen Gemeindehaus. Einlass ab 14.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei der "Buchhandung Carolin Wolf" (ehemals "Bücherwurm") in Weingarten. Kinder zahlen 4€, Erwachsene 6€.
Mehr Infos zum Stück finden sie hier.
Vom 20. Februar 2020
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Foto vom Bühnenbildmodell: Ein Zelt auf der Bühne? |
Hassan ist mittlerweile in einem Beduinenzelt gelandet. Beduinen wohnen nicht in festen Häusern sondern ziehen als Nomaden durch die Wüsten und Steppen der Arabischen Halbinsel. Sie züchten Dromedare, Schafe und Ziegen, für die sie an den Rändern der Wüste Weideplätze suchen und leben in Zelten. Beduinen sind berühmt für ihre Gastfreundschaft, wodurch sie sich heute bei Globetrottern einen bescheidenen Tourismus aufgebaut haben. Der Beduine Aladdin, sein Gastgeber, hat noch Wasser, denn er besitzt einen über 500 Meter tiefen Brunnen. Als Scheherazade und Sindbad bei ihm eintreffen, gibt er ihnen zu trinken. Und er hat noch etwas, was Hassan, Sindbad und Scheherazade gut brauchen können: Eine zweite Wunderlampe! Die drei ziehen weiter.
Vom 13. Februar 2020
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Foto vom Bühnenbildmodell: Wird es bergig? |
Sindbad und Scheherazade setzen ihre Reise auf einem fliegenden Teppich fort. Ein fliegender Teppich, der aussieht wie ein Perserteppich, ist ein Mythos und kommt in sehr vielen orientalischen Geschichten vor. Meist ist daran eine Bedingung geknüpft, nämlich, dass der Teppich nur fliegen wird, wenn diejenigen, die drauf sitzen, reinen Herzens sind. Diebe und Betrüger transportiert der Teppich nicht. So kommt es, dass Hassan, der ein paar Goldmünzen geklaut hat, nicht mitkommen kann. Sindbad und Scheherazade landen erneut auf einer einsamen Insel mitten im Meer. Immer noch auf der Suche nach Wasser finden sie auf einem Berg ein riesiges Vogelei. Das Nest gehört dem legendären Vogel Rock, der so groß ist, dass er in seinen Krallen einen Elefanten durch die Lüfte tragen kann.
Vom 06. Februar 2020
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Foto vom Bühnenbildmodell: |
Sindbad, Hassan und Scheherazade fahren mit einem Schiff. Bagdad wurde im 8. Jahrhundert gegründet und hat eine sehr verkehrsgünstige Lage am Tigris, der Bagdad durchfließt und in den Persischen Golf mündet. So kommt es, dass unsere Helden ihre Suche auf einem Schiff beginnen. Auf dem Segelschiff des Bruders von Ibrahim, der es sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht, die sieben verlorenen Steine zu finden. Ihre erste Station ist eine einsame Insel und auf dieser Insel gibt es eine Räuberhöhle. Sie ist der Unterschlupf einer der bekanntesten Räuberbanden der ganzen Gegend und ihres Anführers. Nach einem anstrengenden und viel Gehirnschmalz fordernden Abenteuer bei der Räuberhöhle geht die Reise weiter mit einem fliegenden Teppich.
Vom 30. Januar 2020
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Foto vom Bühnenbildmodell: Detail des Palastes |
Der Sultan und seine Frau Suleika sitzen im Palast. Seit Wochen und Monaten hat es nicht mehr geregnet und langsam wird das Wasser knapp. Das Volk leidet Durst und der Sultan kann schon keinen Wein mehr sehen und auch keine Trockenfrüchte mehr. Hilfe tut not. Verantwortlich für das Wohlergehen seines Volkes fragt er seinen Ratgeber Ibrahim, was man tun könnte. Dieser empfiehlt, die Wunderlampe zu holen. Sie ist mit Edelsteinen besetzt, aber nur wenn alle Steine vollzählig sind, kann der Geist der Lampe das Wunder bewirken und Wasser beschaffen. Aber: Die Lampe ist kaputt. Sieben Steine fehlen. Da treten Sindbad, Hassan und Scheherazade auf. Sie bieten an, die verschwundenen Steine wieder zu beschaffen. Aber – die Steine sind nicht mehr in Bagdad! Das Abenteuer beginnt.
Vom 23. Januar 2020
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Foto vom Bühnenbildmodell: |
Der Basar ist der Mittelpunkt einer jeden orientalischen Stadt. Hier werden Waren gekauft und verkauft. Nein, sie werden feilgeboten. Schon der Begriff zeigt, dass ein Basar nicht vergleichbar ist mit einem deutschen Kaufhaus. Vielmehr reihen sich hier etliche Stände aneinander, die das gleiche anbieten: Leder, Stoffe, Gewürze, Öle, Tee, Obst, Teppiche, Lampen, Wasserpfeifen und mehr. Dadurch konkurrieren die Händler stark miteinander und sind gezwungen, ihre Waren anzupreisen, wobei sie auch übertreiben. Die Kunden sind misstrauisch. Sie prüfen die Angebote und das nicht nur mit den Augen. Und sie feilschen um den Preis. Das ist völlig normal und darum setzt der Verkäufer den Preis von vornherein zu hoch an, damit er noch nachgeben kann. Ein besonders bunter und stark duftender Stand ist der Gewürzstand. In unserem Stück ist es ein Mädchen, das Gewürze in einem Bauchladen verkauft. Durch diese Mobilität kommt sie auf dem ganzen Basar herum und fungiert somit zugleich als Verbreiterin und Verkünderin von Nachrichten.
Vom 16. Januar 2020
Bei diesem Stück handelt es sich um ein „Märchen aus 1001 Nacht“ des Theaterschriftstellers und Regisseurs Jan Bodinus, geboren 1963 in Zürich. Die Hauptfiguren sind tolle Kinderhelden, die anderen wunderbar exotisch und märchenhaft. Nur die Sprache mutet zwischendurch ganz zeitgemäß an.
In vier Aufführungen wird das Ensemble der Weingartener Theaterkiste erneut alle Register ziehen, um Ihnen und Ihren Kindern und Enkelkindern einen amüsanten und unterhaltsamen Familiennachmittag zu bieten. Dabei können Sie sicher sein, dass die typischen Merkmale des Orients bunt und üppig und so wirklichkeitsgetreu wie möglich dargestellt werden. An Farben und Düften wird nicht gespart und die Handlung schreitet flott voran, ohne gehetzt zu wirken und lässt den Kindern immer genügend Zeit zu staunen.
Vom 14. März 2019
Unser Dachboden ist schwer verstaubt, eine richtige Staubhölle. Jahrelang wurde nichts aufgeräumt, geschweige denn jemals Staub gewischt. In diesem Milieu fühlen sie sich wohl, denn sie merken, hier kommt selten jemand herauf und hier werden sie in Ruhe gelassen. Hier ist ihr Zuhause: Asseln, Ratten, Spinnen und Schaben wohnen hier und das sind genau die richtigen Rollen für unsere begeisterten jungen Nachwuchsschauspieler.
Foto: Jona Bock, Tim Wiche, Ella Reinholz, Hannah Ziegelmeyer, Caja Bock und Arina Held; Nicht auf dem Bild: Jonathan Biel
Vom 07. März 2019
Katharina, Leopold, Angelika, Anna, Peter und Paula sind schon eine ganze Weile auf dem Dachboden und sie sind mitten drin in der Geschichte. Aber irgendwas hat sich verändert. Was ist geschehen?
Jetzt wird es spannend. Denn jetzt wird es gefährlich. Spannung entsteht dadurch, dass nicht immer alles glatt läuft. Hindernisse tauchen auf, Ereignisse, die sich einem in den Weg stellen. Oder Gegenspieler, die nichts Gutes im Sinn haben.
Auch Kinder lieben Spannung, denn nun ist Improvisationstalent gefordert und gute Einfälle, damit die Helden einer brenzligen Situation entkommen. Und wenn Ihr genau hinschaut, werdet Ihr leicht merken, wer die Helden in unserem Stück sind.
Foto: Simon Geißler, Emilia Fezzuoglio und Fritz Haiber; Nicht auf dem Bild: Marie Heinz, Michael Ziegelmeyer und Markus Kleefeld
Vom 28. Februar 2019
Die vier Mädels und die beiden Jungs kommen auf dem Dachboden an. Auf ihren spontanen Vorschlag, das Ganze doch einer Entrümpelungsfirma zu überlassen, erklärt ihnen der Schauspieler, warum das so einfach nicht geht.
Warum spielt das Stück eigentlich auf einem Dachboden? Ein Dachboden ist etwas anderes als ein Keller. In beiden Räumen werden Dinge aufbewahrt, die man nicht häufig braucht. Aber während der Keller rein äußerlich mehr der Raum für Vorräte und Werkzeug und somit noch ein aktiver Teil des Alltags ist, ist der Dachboden mehr der Ort der Vergangenheit und der Erinnerung.
Hier finden sich die Sachen, von denen man sich noch nicht trennen kann, die man einfach nur aufbewahren will. Ein Dachboden hat Atmosphäre. Was dort liegt, ist emotional besetzt. Was unsere Jugendlichen dort entdecken werden, ist der Schlüssel zum Kern der Geschichte. Herr Anders geht und lässt die Sechs allein. Sie sehen sich um, und was sie als erstes entdecken, ist ein alter Koffer. Neugierig machen sie ihn auf.
Foto: Harald Wagner, Johannes Essig, Sonja Schuler-Berner und Kalle Hamsen
Vom 21. Februar 2019
Leopold, Katharina, Paula, Peter, Angelika und Anna stehen vor Gericht. Sie sind angeklagt, sie hätten mit einer Spraydose herumgeworfen und dabei eine „teure chinesische Vase“ zerstört.
Der Richter will der Sache auf den Grund gehen und lässt sich den Sachverhalt von den Jugendlichen erzählen. Der Richter hört zu, aber dann will er eine strenge Strafe verhängen: Stubenarrest bei „Wasser und Brot“ und fügt noch den Entzug von Smartphones und anderen Kommunikationsmitteln hinzu, die für Jugendliche unserer Zeit überlebenswichtig sind.
Da meldet sich ein Herr aus den Zuhörerreihen. Er macht einen anderen Vorschlag. Er sei Schauspieler, komme aber aus Zeitmangel nicht dazu, seine Requisiten zu ordnen und habe einen total unaufgeräumten und verstaubten Dachboden. Ob es nicht eine angemessene Strafe wäre, wenn die Jugendlichen seinen Dachboden aufräumen würden? Die Sechs nehmen den Vorschlag an.
Foto: Hannes Knecht, Simon Geißler, Marie Heinz, Kim Wiedenmann, Hanna Osenberg und Sarah Reinholz
Vom 14. Februar 2019
Bei den meisten Bühnenwerken gibt es ein Vorspiel. In der Oper ist es die Ouvertüre, in der der Komponist die Zuhörer musikalisch darauf einstimmt, dass sie jetzt gleich etwas Großes hören werden. Im dramatischen Werk ist es der Prolog. In etwas weniger hochgestochenen Werken, wie beispielsweise in unserem Kinderstück, heißt dieser Teil Vorspiel. Auch in erzählten Geschichten gibt es, wenn auch seltener, ein Vorwort oder eine Einleitung. Die Funktion ist immer dieselbe. Prolog oder Vorspiel führen in das Thema ein, um das es in der folgenden dramatischen Handlung geht.
So ist es hier eine Szene vor Gericht, in der aufgerollt wird, was dem Stück überhaupt zugrunde liegt. Es treten ein Richter, ein Staatsanwalt, ein Polizist, eine Klägerin und ein Zuhörer auf. Jugendliche haben etwas angestellt, dabei ist etwas kaputt gegangen und dafür sollen sie bestraft werden. Das Strafmaß entspricht dem im Jugendstrafrecht heute üblichen Abarbeiten einer gemeinnützigen Aufgabe, sogenannten Sozialstunden. Sie sollen einen Dachboden aufräumen. So führt uns das Vorspiel zum Ort des Geschehens, einem alten verstaubten Dachboden.
Foto: Kalle Hamsen, Johannes Essig, Harald Wagner, Markus Kleefeld und Renate Haiber
Zum ersten Mal spielt in einem unserer Stücke eine Zeitung eine gewichtige Rolle. Das „Extrablatt“ ist eine typische Boulevardzeitung. Deren wichtigste Merkmale sind ihre ungeheure Schnelligkeit und ihre auf Sensation basierenden Schlagzeilen. Boulevardzeitungen werden typischerweise an Plätzen verkauft, die viel frequentiert sind, beispielsweise morgens um sechs am Fabriktor. Oder sie liegen beim Bäcker auf der Ladentheke. In vielen alten Filmen sieht man Zeitungsjungen, die an belebten Straßen und Plätzen wie Wegelagerer marktschreierisch ihr Blatt anbieten, das nur wenige Cent kostet. In unserem Stück brüllt der Zeitungsverkäufer die Schlagzeilen, die total aktuell das soeben Geschehene berichten oder Spannung erzeugen, indem sie andeuten, dass etwas passieren wird. So wird das Geschehen auf der Bühne noch einmal im Spiegel des Zeitungsjungen kommentiert, was für den Zuschauer besonders reizvoll ist.
Foto: Can Fleischmann



































